Untergrundvorbereitung
Der Boden muss sich dem Raumklima am Einbauort angepasst haben und gut geschliffen, trocken sowie frei von Schleifstaub, Öl, Wachs und anderen Verunreinigungen sein. Optimale Bedingungen: 18–25 °C und 30–60 % relative Luftfeuchte; die Mindesttemperatur für die Verarbeitung beträgt 13 °C. Hohe Temperaturen und trockene Luft verkürzen die Trocknung, kühle und feuchte Räume verlängern sie.
Für Rohholzoptiken einen sauberen, gleichmäßigen Endschliff mit Korn 120 ausführen.
Verarbeitung
Bona Natural vor Gebrauch gründlich aufschütteln und während der Arbeit gelegentlich aufrühren. Mit der Bona Wasserlackrolle mit 10–12 m²/Liter (83–100 g/m²) gleichmäßig und ohne Überlappungen in Faserrichtung auftragen. Trocknung ca. 2–3 Stunden bei 20 °C und 60 % relativer Luftfeuchte. Nach jedem Auftrag mit dem Bona Scrad System K150 zwischenschleifen und gründlich entstauben.
Systemaufbau
- 2x Bona Natural + 1x ultramatter Bona Wasserlack, oder
- 1x Bona Natural + 2x ultramatter Bona Wasserlack
Nicht mehr als zwei volle Schichten Grundierung und/oder Lack pro Tag auftragen, da das Holz sonst übermäßig aufquellen kann.
Reinigung und Werkzeug
Werkzeuge mit möglichst wenig Wasser von Materialresten befreien; getrocknetes Material lässt sich mit Aceton entfernen. Abfälle über eine zugelassene Entsorgung entsorgen, nicht in Abfluss oder Kanalisation schütten.
Weitere Hinweise
Wasserbasierte, fein pigmentierte 1K-Grundierung, GISCODE W2+, EMICODE EC1 Plus. Nicht mit Bona Mega kombinieren. Farbwirkung holzartabhängig – Probefläche anlegen. Lagerung nicht unter +5 °C und im Sommer nicht über +30 °C, vor Frost schützen; im ungeöffneten Originalgebinde mindestens 1 Jahr ab Herstellungsdatum haltbar. Das Sicherheitsdatenblatt ist zu beachten. Hinweise zur Reinigung und Pflege des fertigen Bodens finden Sie unter Pflegeanweisungen.