Vorbereitung
Untergründe müssen tragfähig, sauber, fettfrei sowie harzfrei und trocken sein. Es dürfen sich keine alten Farben, Lasuren, Öle etc. auf dem zu behandelndem Holz befinden bzw. müssen diese restlos entfernt werden
Neues oder altes unbehandeltes Holz: mit Schleifpapier der Körnung 120 (nicht feiner; polieren ist zu vermeiden) fein schleifen und entstauben. Ein gröberer Schliff, z.B. Korn 80, sowie das vorherige feuchte abwischen der Hölzer verbessert zusätzlich den Schutz durch eine noch stärkere Imprägnierung. Achtung, dabei ist mit erhöhtem Verbrauch und einer zusätzlichen Farbvertiefung zu rechnen. Exotenhölzer wie z.B. Teak, zusätzlich mit Aceton abwaschen und gut trocknen lassen. Bei Bedarf können die zu behandelnden Hölzer im Vorfeld mit Holzentgrauer entgraut werden.
Bereits behandeltes Holz: Alte Lasuren, Farben, Öle, oder sonstige Oberflächenbehandlungsmittel müssen restlos entfernt werden. Entweder durch abschleifen oder alternativ durch abbeizen. Anschließend wie unter „Neues oder altes unbehandeltes Holz“ verfahren.
Verarbeitung
- Material vor und während dem Gebrauch gut sowie regelmäßig aufrühren.
- Mittels Pinsel, Flächenstreicher oder Rolle großzügig in Holzfaserrichtung auftragen. Insbesondere auf die Benetzung von Rillen, Verbindungsstellen, Stirnkanten, etc. achten.
- Terrassen-Öl 20 – 30 Minuten einwirken lassen und die optische Trocknung abwarten.
- Sobald das Holz nicht mehr nass aussieht, die zweite, großzügige Schicht auftragen. Nach einigen Minuten mit Rolle, Pinsel oder Flächenstreicher gleichmäßig verschlichten, für ein schönes und homogenes Erscheinungsbild.
- Eine Filmbildung durch übersatten Auftrag gilt es zu verhindern. Ggf. durch nachwischen noch vorhandenen Überschuss abtragen