Vorbereitung
Untergründe müssen tragfähig, sauber, fettfrei und trocken sein. Die Holzfeuchte darf bis zu 18% betragen. Das Holz darf nicht gefroren sein. Eventuell auftretende Risse und Löcher mit Holzspachtelmasse verschließen. Farben, Lacke und/oder nicht haftende Altanstriche müssen restlos entfernt werden.
Neues oder altes unbehandeltes Holz: mit Schleifpapier der Körnung 120 (nicht feiner) fein schleifen und entstauben. Ein gröberer Schliff, z.B. Korn 80, sowie das vorherige feuchte abwischen der Hölzer verbessert zusätzlich den Schutz durch eine noch stärkere Imprägnierung. Achtung, dabei ist mit erhöhtem Verbrauch und einer zusätzlichen Farbvertiefung zu rechnen. Exotenhölzer wie z.B. Teak, zusätzlich mit Aceton abwaschen und gut trocknen lassen. Bei Bedarf können die zu lasierenden Hölzer im Vorfeld mit Holzentgrauer entgraut werden.
Bereits lasiertes Holz in gutem Zustand: mit Schleifpapier der Körnung 120 gut anschleifen ohne dabei zu polieren und anschließend entstauben.
Bereits lasiertes Holz in schlechtem Zustand: es wird empfohlen, die Lasur komplett zu entfernen, um wieder eine vollflächige und gleichmäßige Imprägnierung und somit den besten und dauerhaftesten Schutz, sowie die beste Optik des zu lasierenden Holzes zu erreichen. Hierzu die Altlasur abschleifen oder abbeizen. Anschließend wie unter „Neues oder altes unbehandeltes Holz“ verfahren.
Verarbeitung
- Material vor Gebrauch gut aufrühren. Nicht verdünnen.
- Mittels Pinsel oder Rolle in Holzfaserrichtung in bis zu drei satten Schichten auftragen.
- 1x satte Schicht für einen Pflegeanstriche, wenn sich Wetterschutz-Lasur Premium noch in gutem Zustand befindet.
- 2x satte Schichten für Renovierungsanstriche, bei bereits lasiertem Holz in gutem Zustand.
- 3x satte Schichten bei neuem oder altem, unbehandeltem Holz.
- Achtung, die Lasur zieht schnell ein, daher möglichst gleichmäßig auftragen und zügig sowie ebenso gleichmäßig verschlichten.
- Wird die Lasur mit der Rolle vorgelegt, muss diese zügig mit einem Flachpinsel oder einer Spachtel verschlichtet werden, um ein gleichmäßiges Bild zu erreichen.
- Bei Bedarf kann die Oberfläche zwischen den Schichten fein zwischengeschliffen werden, um die Fläche etwas zu glätten, für ein noch gleichmäßigeres Ergebnis. Die Fläche ist vor dem nächsten Auftrag zu entstauben.
- Nach einer Trocknungszeit von mehr als 24 Stunden zwischen den Schichten, muss ein Zwischenschliff erfolgen.