Stauf SMP 950 Parkettkleber
hartelastischer 1-Komponenten SMP-Klebstoff nach ISO 17178 für Parkett und Holzpflaster
Stauf SMP 950 ist ein hartelastischer Parkettkleber auf Basis eines 1-Komponenten-SMP-Polymers
nach ISO 17178, der hohe Festigkeit mit sinnvoller Elastizität kombiniert. Der gebrauchsfertige Parkettkleber
ist auf nahezu allen parkettgeeigneten Untergründen ohne Grundierung einsetzbar und eignet sich dank
integrierter Dampfbremse auch für Zementestriche mit erhöhter Restfeuchte.
Hauptvorteile
- Kombiniert hohe Festigkeit mit sinnvoller Elastizität
- Auf allen parkettgeeigneten Untergründen ohne Grundierung einsetzbar
- Integrierte Dampfbremse für Zementestriche mit erhöhter Restfeuchte
- Keine migrationsfähigen Bestandteile – ohne schädliche Wechselwirkungen mit Gussasphalt oder Altuntergründen
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Einlegezeit von ca. 20 Minuten bei 20 °C
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Sehr emissionsarm nach EMICODE EC1 Plus und GISCODE RS 10
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Für Fußbodenheizung geeignet
Stauf SMP 950 deckt ein außergewöhnlich breites Spektrum ab – von Mosaik- und Stabparkett über
Mehrschicht- und Hochkantlamellenparkett bis hin zu Holzpflaster RE und WE. Dank der integrierten
Dampfbremse eignet sich der Klebstoff auch dann, wenn der Zementestrich noch nicht vollständig
durchgetrocknet ist, was Ihnen in vielen Fällen Wartezeit auf der Baustelle erspart.
Geeignete Parkettarten
- Hochkantlamellenparkett nach DIN EN 14761 ab 16 mm Dicke
- Holzpflaster RE und WE
- Lamparkett nach DIN EN 13227
- Massivdielen mit Verhältnis Breite/Dicke max. 7:1 (breitere Dielen auf Anfrage)
- Mehrschichtparkett nach DIN EN 13489
- Mosaikparkett nach DIN EN 13488
- Stabparkett nach DIN EN 13226
- Furnierte Fußbodenbeläge nach DIN EN 14354 (nach Herstellerfreigabe)
Geeignete Untergründe
- Beton C25/30 nach DIN 1045 (griffige Oberfläche)
- Abgesandeter Gussasphalt
- Calciumsulfat(fließ)estriche
- Holzuntergründe im Innenausbau
- Zementestriche, auch mit erhöhter Restfeuchte (mit Zahnspachtel Nr. 12 als Dampfbremse)
- Spanplatten (P4 bis P7), OSB-Platten (OSB/2 bis OSB/4)
Geeignete Vorstriche
- STAUF VDP 130
- STAUF VPU 155 S
- STAUF VDP 160
- STAUF VEP 195
- STAUF WEP 180
Zahnspachtel & Verbrauch
Für großformatige Dielen, Mehrschichtdielen oder Tafelparkett empfiehlt Stauf alternativ die
Spachtelzahnung Nr. 14 – der Verbrauch hierfür ist laut Datenblatt nicht separat beziffert.
Verbrauchsrechner
Der tatsächliche Verbrauch hängt von Untergrundstruktur und Saugfähigkeit ab –
siehe technisches Datenblatt.
Belastbarkeit
Begehbar nach 12–24 Stunden, schleifbar nach 24–48 Stunden. Auf Holzpflaster RE ist sofort nach dem
Schleifen ein Oberflächenschutz aufzubringen; auf Holzpflaster WE mindestens ein Feuchtigkeitsschutz. Die
Fugen der Holzpflasterböden dürfen nicht mit Sand ausgekehrt werden. Die tatsächliche Belastbarkeit hängt
zusätzlich vom Raumklima und der Auftragsmenge ab.
Sonstige Hinweise
Verarbeitungsraumklima: mind. 18 °C, max. 75 % rel. Luftfeuchtigkeit (vorzugsweise max. 65 %). Lagerung
trocken und kühl; das Produkt ist nicht frostempfindlich. Haltbarkeit 12 Monate ab Herstelldatum.
DIBt-Zulassungs-Nummer Z-155.10-58. Beim Einsatz als Dampfbremse (Zementestriche bis 95 % KRL bzw. 4
CM-%) ist aufgrund der hohen, mit Zahnspachtel Nr. 12 aufgebrachten Klebstoffmenge nur die Verklebung von
Parkett mit Nut-Feder-Verbindung möglich. Bei Mosaik-, Lam- oder Hochkantlamellenparkett muss zusätzlich
eine bremsende Grundierung aufgebracht werden. Wechselwirkungen mit gängigen wasserbasierten
Versiegelungen können größtenteils ausgeschlossen werden; Öl- bzw. Öl/Wachs-Systeme sollten vorab auf
ihre Verträglichkeit geprüft werden. Bei Massivparkett ohne Nut- und Federverbindung sowie bei Massivdielen
und Massivparkett ab einem Breiten-Dicken-Verhältnis von 1:7 (dünnere Formate 1:5) oder bei nervösen
Massivholzarten auf Fußbodenheizung kann es sinnvoll sein, stattdessen schubfest bzw. hart zu verkleben,
z. B. mit STAUF SPU 570, STAUF PUK 446 oder PUK 455. Für unebene Untergründe eignen sich außerdem
passende STAUF-Unterlagsbahnen (Dämmunterlage, Polyestervlies, Entkopplungsplatten) sowie verschiedene
STAUF-Spachtelmassen, z. B. STAUF XP 20 oder STAUF SSP RAPID.
Häufige Fragen zu Stauf SMP 950
Was bedeutet "hartelastisch" nach ISO 17178?
Hartelastische Parkettkleber verbinden eine feste, spannungsreduzierende Verklebung mit einem gewissen Ausgleichsvermögen für Bewegungen des Parketts – sie sitzen damit zwischen elastischen und schubfesten Klebstoffen.
Kann Stauf SMP 950 als Dampfbremse auf feuchten Estrichen eingesetzt werden?
Ja, mit Zahnspachtel Nr. 12 bis zu einer Restfeuchte von 95 % KRL bzw. 4 CM-%. Dabei ist wegen der hohen Klebstoffmenge nur Parkett mit Nut-Feder-Verbindung verklebbar; bei Mosaik-, Lam- oder Hochkantlamellenparkett ist zusätzlich eine bremsende Grundierung nötig.
Muss der Untergrund vor dem Verkleben grundiert werden?
In der Regel nicht – Stauf SMP 950 ist auf nahezu allen parkettgeeigneten Untergründen ohne Grundierung einsetzbar, auch auf abgesandetem Gussasphalt.
Für welche Parkettarten eignet sich Stauf SMP 950?
Für Hochkantlamellenparkett, Holzpflaster RE/WE, Lamparkett, Massivdielen, Mehrschichtparkett, Mosaikparkett, Stabparkett sowie furnierte Fußbodenbeläge nach Herstellerfreigabe.
Wie lange dauert es, bis der verklebte Boden belastbar ist?
Der Boden ist nach 12–24 Stunden begehbar, geschliffen werden kann nach 24–48 Stunden.
Stand: August 2026 laut technischem Datenblatt Stauf.
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