Stauf HPK Dispersions-Holzpflasterklebstoff
weichplastischer Parkettkleber für Holzpflaster GE, auch für schweren Fahrverkehr geeignet
Stauf HPK ist ein lösemittelarmer Parkettkleber auf Dispersionsbasis zur weichplastischen Verklebung von
Holzpflaster GE auf tragfähigen, mineralischen Untergründen im Innenbereich. Dank seiner dauerklebrigen,
elastisch verformbaren Klebung gleicht der Parkettkleber Bewegungen im Holzpflaster dauerhaft aus und bleibt
dabei auch für stark beanspruchte Flächen geeignet.
Hauptvorteile
- Für schweren Fahrverkehr geeignet – ideal für stark genutzte Flächen
- Niedriger Verbrauch: ca. 900 g/m² mit Spachtelzahnung Nr. 4 (B15)
- Lange Einlegezeit von ca. 20 Minuten bei 20 °C für komfortables Arbeiten
- Sehr emissionsarm nach EMICODE EC1 Plus und GISCODE D1
- Für Fußbodenheizung geeignet
Mit seiner weichplastischen, alterungsbeständigen Klebung eignet sich Stauf HPK besonders für Objekte
mit hoher mechanischer Belastung, etwa Werkstätten, Ausstellungsflächen oder Bereiche mit Fahrverkehr,
in denen klassische Parkettverklebungen an ihre Grenzen stoßen. Die lange Einlegezeit sorgt dabei für
komfortables, entspanntes Arbeiten auch bei größeren Flächen.
Geeignete Untergründe
- Beton C25/30 nach DIN 1045 (griffige Oberfläche)
- Verbundestrich CT-35 nach DIN 18560, Teil 3 (griffige Oberfläche)
Geeignete Vorstriche
- STAUF VDP 130
- STAUF VEP 195 + STAUF Quarzsand
- STAUF WEP 180 + STAUF Quarzsand
Zahnspachtel & Verbrauch
| Zahnung |
Für |
Verbrauch |
Ergiebigkeit je Gebinde |
| Zahnspachtel Nr. 4 (B15) |
Holzpflaster GE |
ca. 900 g/m² |
ca. 13 m² je 12-kg-Gebinde |
Verbrauchsrechner
Der tatsächliche Verbrauch hängt von Untergrundstruktur und Saugfähigkeit ab –
siehe technisches Datenblatt.
Belastbarkeit
Begehbar nach 24–48 Stunden, schleifbar frühestens nach 5–7 Tagen. Die tatsächliche Belastbarkeit hängt
zusätzlich vom Untergrund ab. Nach frühestens 5 Tagen sollte auf dem Holzpflaster ein Feuchtigkeits- bzw.
Oberflächenschutz aufgebracht werden.
Sonstige Hinweise
Verarbeitungsraumklima: mind. 18 °C, max. 75 % rel. Luftfeuchtigkeit (vorzugsweise max. 65 %). Lagerung
frostfrei, trocken und kühl; Haltbarkeit 12 Monate ab Herstelldatum. DIBt-Zulassungs-Nummer Z-155.10-74.
Die Fugen der Holzpflasterböden dürfen nicht mit Sand ausgekehrt werden. Zum Ausgleichen des Untergrunds
eignen sich STAUF XP 20 und STAUF SSP RAPID.
Häufige Fragen zu Stauf HPK
Was bedeutet weichplastische Verklebung?
Der Parkettkleber bleibt nach dem Abbinden dauerhaft elastisch verformbar und dauerklebrig. So kann er Bewegungen des Holzpflasters, z. B. durch Temperatur- oder Feuchteschwankungen, ausgleichen, ohne dass die Klebeverbindung an Haftung verliert.
Für welche Untergründe eignet sich Stauf HPK?
Für Beton C25/30 nach DIN 1045 und Verbundestrich CT-35 nach DIN 18560, Teil 3 – jeweils mit griffiger Oberfläche.
Wie lange dauert es, bis der verklebte Boden belastbar ist?
Nach 24–48 Stunden ist der Boden begehbar, geschliffen werden kann frühestens nach 5–7 Tagen.
Ist Stauf HPK für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, laut technischem Datenblatt ist Stauf HPK für Fußbodenheizung geeignet.
Wie hoch ist der Verbrauch von Stauf HPK?
Mit Spachtelzahnung Nr. 4 (B15) liegt der Verbrauch bei ca. 900 g/m².
Muss der Untergrund vor dem Verkleben grundiert werden?
Zur Staubbindung und Verbesserung der Haftung wird eine geeignete Stauf-Grundierung empfohlen, z. B. STAUF VDP 130.
Stand: Juli 2026 laut technischem Datenblatt Stauf.
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